Die Deutschen sehnen sich nach Scheiße, aber sie wollen nicht drin sitzen

  • Ich habe kürzlich einen Artikel des US-Autors Michael Lewis gelesen, in dem er eine bereits hanebüchene Theorie über den typisch deutschen Charakter von Alan Dundes aufgreift und in die Finanzpolitik überträgt. Das Resultat ist derart amüsant, dass ich es hier in der Fun-Sektion posten möchte.


    Hier ein Auszug aus dem Artikel:


    Sieh an, Hitler war also koprophil. Dann war bei Eva Braun womöglich auch der Name Programm...
    Aber allein die Idee, eine solche sprachliche Eigenheit als Indikator für die grundsätzliche Prägung der individuellen Persönlichkeiten einer ganzen Nation zu interpretieren, finde ich schon gewagt. Das Ganze dann noch in einen finanzpolitischen Rahmen zu pressen, setzt dem natürlich noch die Krone auf.
    Genauso könnte man behaupten, dass "der typische Amerikaner" mit seiner exzessiven Koitalsprache die nationale Doppelmoral zum Ausdruck bringt und beim Sprechen permanent an Sex denkt.
    Dass es sich aber um Sprachliche Elemente handelt, die in solchen Fällen weniger eine Neigung zum Ausdruck bringen, als einfach einer umgangssprachlichen ambiguität enspringen, ist dem Anthropologen dabei wohl nicht in den Sinn gekommen. Und sowas nennt sich dann Bildungselite.

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