Trennung aus Vernunftgründen

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Dirty Poetry

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Dirty Poetry Sammelband 1

Dirty Poetry ist ein Sammelband mit fünf Kurzgeschichten von zwei Autoren, die unter anderem Pseudonym bereits erfolgreich Erotisches veröffentlicht haben.

  • Als ich jung war dachte ich immer, dass man alles hinkriegt, wenn man sich nur doll genug liebt (frei nach Shakespeares Romeo und Julia: "Liebe wagt, was irgend Liebe kann.")


    Wenn man dann wirklich zusammenlebt, merkt man, dass es hier und da Streitpunkte gibt, manche Konflikte trägt man aus, manches schluckt man herunter, weil man denkt, es sei nicht so wichtig und im Grunde liebt man sich ja. Natürlich geht man in Beziehungen Vereinbarungen ein, der ein gibt mal hier nach, der andere dort. Wenn der gemeinsame Nenner nur immer kleiner wird, stimmt die Richtung nicht mehr.


    Aber um welchen Preis liebt man sich, wann sind es noch Kompromisse, die man eingeht und wann droht man sich und seine Überzeugungen aufzugeben?

    Ich habe das wirklich aus tiefstem Herzen versucht und die anderen, die ich immernoch liebe, haben es auch getan. Aber es gibt Neigungen/Überzeugungen oder eine Haltung, die kann man nicht über Bord werfen. Wenn man anfängt, sich in einer Beziehung selbst zu verleugnen, dann steht diese Beziehung unter keinem guten Stern.


    Dann gibt es für eine solche Beziehung keine Zukunft, es tut furchtbar weh, weil die Liebe trotz aller Vernunft nicht verschwindet. Aber lieber eine Trennung aus Vernunftgründen und mit Respekt, als eine Schlammschlacht.


    Liebe Grüße Maya

  • So eine Trennung tut immer weh, egal wie vernünftig man auseinander geht.

    Solange Du aber weißt, dass es Menschen gibt, die Dich lieben und lieb haben, solange wirst Du nie allein sein, auch wenn Du Dich mal einsam fühlst.

    „Ich werde Ihre Meinung bis an mein Lebensende bekämpfen,
    aber ich werde mich auch mit allen Kräften dafür einsetzen,
    dass Sie sie haben und aussprechen dürfen.“


    (Voltaire)





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  • Aber lieber eine Trennung aus Vernunftgründen und mit Respekt, als eine Schlammschlacht.

    da gebe ich Dir Recht.


    Habe gerade auch so ein Tief weil einiges gegen meine Überzeugungen geht.

    Immer alles tolerieren und dann weiter so, genau das Frage ich mich gerade. Heisst aber auch vieles andere Aufgeben.


    Also heisst es weiter quälen.;(

  • Das ist eben die Frage, welche Kompromisse geht man ein und wann ist es zu viel?


    Wenn man merkt, dass man sich verbiegen muss in einer Beziehung, dann stimmt es leider nicht.

    Dann ist eine Trennung vielleicht sinnvoller.


    Liebe Grüße Maya

  • Wahrscheinlich hast du recht,Maya.Auch wenn man als Außenstehender, ohne die Umstände und die anderen Personen zu kennen, sich mit Urteilen und Mutmaßungen zurückhalten sollte,glaube ich das du für dich richtig handelst.Im Interesse von euch allen.Keine leichte Situation für alle Beteiligten.

    Wäre schön, wenn die Trennung möglichst schmerzfrei vonstatten geht und ihr danach alle sagen könnt,das ihr Freunde bleiben wollt.

  • So, nun muss ich auch mal was dazu sagen. Ich war es diesmal nicht!

    Nur sollte mal auch eine neutrale Seite gesehen werden, die beide Seiten kennt.

    Die Trennung erfolgte durch Maya, via WhatsApp.

    Was ich persönlich sehr schade finde!

    Dennoch zu den Hintergründen: In einer Sub/Dom Beziehung stelle ich, egal ob devot oder nicht, keinerlei Ansprüche oder stelle etwas von dem Herrn in Frage.

    Sei es Schuhe ausziehen, Frühstück machen, ihm frische Sachen raus legen oder gar wenn er in der Wanne ist ihn zu waschen. Dieses tue ich, weil ich den Menschen liebe. Er bot sichere Zukunft, keinerlei finanzielle Sorgen, Wohnung, Haus mit Garten, Liebe, Treue, Neigungen befriedigen etc. So das nur " seine Bedürfnisse, wie oben genannt" wirklich im Gegenteil zu dem was er gibt, ein Witz sind.

    Aber nun gut, dieses sieht jeder anders.

    Ich finde es sehr schade, aber ich muss beide Seiten akzeptieren, auch wenn ich zwischen den beiden stehe. Lieben tue ich beide!!!

  • ich kann leider, an Mangel an Hintergründen, nur prinzipiell zu eventuellen Trennungen Stellung nehmen.

    Aussenstehende bzw, nicht direkt betroffene sollten immer beide Seiten hören und wenn möglich nie Partei ergreifen wenn man mit beiden befreundet ist.

    Jeder sieht in erster Linie seinen Standpunkt als den richtigen.

    Ratschläge, sofern man das wirklich kann, sollten dennoch gegeben werden aber nie um eine Beziehung künstlich Aufrecht zu erhalten.

    Ich bin der Meinung das eine Partnerschaft in allen Dingen gleichberechtigt von statten gehen sollte. Da hat Devot und dergleichen nichts verloren.

    Sauer würde ich aber reagieren wenn ich eine lapidare Whatsapp Nachricht über die Trennung bekäme.

    Gerade bei solchen wichtigen Ereignissen sollte man das persönliche Gespräch suchen, auch wenn es nur per Telefon geht.

  • Danke Penelope,


    dass du auch deine Sicht schilderst. Ich kann dir in keinem Punkt widersprechen und dass es über WhatsApp gelaufen ist, hat sich leider so ergeben. Stolz bin ich darauf sicher nicht.


    Mir wurde sehr viel geboten bei euch in Berlin, ich habe jeden Tag genossen und Mara ging es auch immer prima. Ich kann kein schlechtes Wort sagen über euch und den erneuten Versuch einer Dreierbeziehung. Wir haben es wirklich ehrlich probiert, aber es hat nicht so geklappt wie gewünscht. Was mir nun klar geworden ist, dass eine Sub/Dom Beziehung einfach nicht das ist, was mich glücklich macht.


    Ich bin zu eigen, ein Freigeist und ich lasse mir einfach nicht gerne Vorschriften machen, was ich zu tun und zu lassen habe. So kann man eben nicht eine gute Sklavin sein. Ich habe gemerkt, dass ich sehr masochistisch veranlagt bin, aber devot entspricht so gar nicht meinem Naturell. Ich wünsche euch wirklich von Herzen alles Gute.


    Ich liebe dich auch, mein Schatz!


    P.S. Es gab keine lapidare Nachricht bei Whatsapp, sondern eine längere Konversation an deren Ende es klar wurde, dass wir unterschiedliche Erwartungen an eine Beziehung haben, die sich nicht zusammen bringen lassen.


    Liebe Grüße Maya

    Man kriegt den Menschen zwar aus Berlin, aber Berlin nicht aus dem Menschen.

    The post was edited 1 time, last by Maya ().

  • So kann man eben nicht eine gute Sklavin sein.

    An der Stelle bin ich "gestolpert". Eine gute "Sklavin" zu sein hat, so wie ich die beiden einschätze, keiner von Dir verlangt. Aber das Du dienen darfst (wirklich darfst) hat man Dir gegeben und halt auch die Erwartung, dass Du gerne dienst. Daher empfinde ich das Wort "Sklavin" in dem Zusammenhang auch etwas fehl platziert, ich finde Dienerin viel besser.


    Vielleicht liege ich aber auch falsch und von Dir wurde wirklich erwartet eine Sklavin zu sein.


    In beiden Fällen hast Du für Dich erkannt, das es nicht passt. Das ging sehr schnell und ich gratuliere Dir zu der schnellen Erkenntnis, das die beiderseitigen Erwartungen nicht erfüllt werden konnten.

    Zyniker: ein Schuft, dessen mangelhafte Wahrnehmung Dinge sieht, wie sie sind, statt wie sie sein sollten.


    Aus dem Wörterbuch des Teufels

    Ambrose Bierce

    * 24.06.1842, † 1914