....sie dankt ab

Kaufmich.com
  • Angela merkel lässt sich auf dem CDU Parteitag im Dezember nicht wieder zur Vorsitzenden wählen. Sollte die Groko tatsächlich bis 2021 halten, wird sie danach aus allen politischen Ämtern zurücktreten. Was kommt danach? Für den Vorsitz haben sich schon einige in den Vordergrund geschoben, darunter auch der Spacken Spahn...oh man, ich glaube der Knabe glaubt tatsächlich das er dafür geeignet ist. Mein Favorit wäre ja der Merz, auch wenn ich kein Fan der C Partei(en) bin, für mich noch einer der fähigsten. Nun mal schauen was sich im Dezember ergibt, da bin ich echt mal gespannt. Wie seht ihr das?

  • Ich sehe im Übrigen die sog. Debakel nicht als Debakel.


    Es ist in meinen Augen vielmehr eine Verschiebung der Wählerstimmen und eine Umverteilung auf mehr Parteien, als wir es sonst gewohnt sind. Ein Trend, der nun schon seit mehreren Jahren anhält.

    die Politiker sind gefordert, sich umzustellen und neue Koalitionen zu formen. Dazu muss man sich auch mal etwas aus dem eigenen Dunstkreis raus- und auf die anderen zubewegen.

    Ob die derzeitigen Politiker das schaffen?


    Das scheinbare Ende der Sozialdemokratie kann nur von den Sozialdemokraten selbst aufgehalten werden, indem sie wieder mehr Politik für das Volk machen, und nicht immer nur für sich selbst (siehe auch Thema Posten-Geschacher). Das gilt auch für die Unionsparteien, aber für die Sozis sicher noch mehr.

    Die sollen mal nicht auf die Idee kommen, den Wählern dafür die Schuld zu geben!

    „Ich werde Ihre Meinung bis an mein Lebensende bekämpfen,
    aber ich werde mich auch mit allen Kräften dafür einsetzen,
    dass Sie sie haben und aussprechen dürfen.“


    (Voltaire)





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  • "Mein Abgeordneter" hier von der SPD hat da seinen Kopf ganz mutig aus dem Fenster gehalten:

    Tim Renner schrieb:

    "Vorschlag zur Rettung der Volksparteien a) sofortiger Rücktritt aller Abgeordneten die länger als 20 Jahre in den jeweiligen Parlamenten sitzen oder derartig lange Parteiämtern in Landes- Kreis- und Ortsvereinsebene inne haben, b) Neubesetzung aller Parteiämter mit Mitgliedern die noch nicht 20 Jahre oder länger in den jeweiligen Parteien Mitglied sind. Um deutlich zu machen, dass dieser Vorschlag nicht im Eigeninteresse erfolgt, verspricht der Autor für nichts kandieren zu wollen. Allen die sagen, dass es erst um Inhalte, dann um Personen geht, hält er entgegen, erlebt zu haben, dass die meisten Personen mit langer Parteigeschichte leider nicht in der Lage sind diese neu zu definieren."

    Der Politik fehlt es an Mut und Idealismus. Warum hält man an einer großen Koalition fest, die Stand heute noch genau 39% (Emnid vom 27.10., CDU 24%, SPD 15%) erreichen würde. Grüne, FDP und Linke zusammen kämen auf immerhin 40%.


    Warum machen die Parteien nicht "Ihr Programm" und ziehen das auch durch? Ich fände eine Minderheitsregierung auch in Deutschland interessant. Sacharbeit und keine Postenschieberei. In den nördlichen Ländern funktioniert das ohne größere Probleme.