Viele stellen sich den Alltag in einem Bordell ziemlich glamourös vor. Die Wahrheit? Viel Organisation, viel Wäsche und sehr viel Kaffee.
Ich leite ein kleines Haus, und mein Tag besteht meistens aus Terminplanung, Gäste empfangen, Zimmer checken und dafür sorgen, dass sich alle respektvoll verhalten. Manchmal fühle ich mich eher wie eine Mischung aus Hotelmanagerin und Eventplanerin.
Was viele Gäste nicht verstehen: In diesem Geschäft läuft extrem viel über Nachfrage. Frauen mit klaren Nischen oder besonderen Services verdienen meist am meisten, weil Gäste gezielt danach suchen.
Und ja, eine Sache sieht man in der Praxis ziemlich deutlich: Viele Gäste haben bestimmte Vorlieben. Besonders asiatische Frauen sind bei manchen Gästen sehr gefragt und dadurch oft stark gebucht. Das ist einfach eine Marktbeobachtung aus dem Alltag.
Am Ende ist das Ganze weniger Skandal und mehr Organisation. Ein ziemlich ungewöhnlicher Betrieb, aber eben trotzdem ein Betrieb.