Haustiere

  • Hallo zusammen,


    ich weiß zwar nicht, ob man sein Haustier als Hobby bezeichnen kann, aber es passte thematisch noch am besten hierher.


    Ich habe ja meine Mara - siehe Avatar. Ein süßes Katzenmädchen aus dem Tierheim und da Fundkatze ist die Altersbestimmung schwierig, irgendwas zwischen 4 und 7 Jahren ist sie alt (im Impfpass ist 2014 angegeben, weil ja irgendwas drin stehen muss).

    Ich war sofort schockverliebt, als ich sie sah und sie auch gleich sehr zutraulich war und sich an mich schmiegte beim ersten Besuch. An sich hat sie sich super eingelebt nur das Essen war lange ein Problem, sie hat fast wöchentlich ihren Geschmack geändert, aber mittlerweile klappt auch das super.

    Ich bin jedenfalls unheimlich glücklich, dass ich die Süße habe. Das Kuscheln und Schmusen mit ihr tut meiner Seele so gut und wenn sie an mich geschmiegt bei mir einschläft (bei diesen Temperaturen macht sie das natürlich nicht, da ist es eher das Fußende, wenn überhaupt), dann ist das einfach nur wunderschön.

    Ich liebe ihr Schnurren, das Spielen mit ihr und einfach ein so niedliches Wesen zu haben, um das man sich kümmern kann, und dessen Atem und Herzschlag man spürt, wenn man mal traurig oder einsam ist.

    Für mich ist Mara ein absoluter Glücksgriff gewesen und wir tun uns gegenseitig gut - so vermute ich mal.


    Ich hatte aber auch schon viele andere Haus- bzw. Hoftiere, da ich meine ersten vier Lebensjahre auf einem Bauernhof verbracht habe mit Kühen, Schweinen, Hühnern, Gänsen, Hunden und Katzen.


    Nach dem Bauernhofleben waren es dann:

    - ein Wellensittichpaar, Dudek war grün/gelb und Kukulka blau/weiß

    - Fische, die meisten hatten keine Namen, aber das Skalarpaar hieß Peter und Petra

    - ein oranger Kanarienvogel, Nick, der sich im Teppich mal den Fuß verheddert und gebrochen hat und dieser dann amputiert werden musste, womit er aber gut zurecht kam

    - zwei mongolische Wüstenrennmäuse, das Brüderpaar Schlumpf und Bobby- Bobbys Zehen waren von Geburt an gelähmt, was ihm aber keine Probleme bereitete stattdessen ist Schlumpf mal in die Einbauküche ausgebüxt, die mein Vater auseinandernehmen musste, um ihn erfolgreich zu retten

    - eine Menge wandernder Zweige, also Stabheuschrecken, die meine Schwester hatte

    - ein weißer Persermix-Kater, Picek - was auf polnisch so in etwa "etepetete" heißt und seinem Charakter entsprach

    - die drei philosophischen Widder-Kaninchen, ein Geschwistergespann aus zwei Brüdern und einer Schwester, die der Tierarzt so nannte, weil ihre Namen Wittgenstein, Schopenhauer und Frau Arendt waren


    Ich habe wirklich ein großes Herz für Tiere und es waren vor allem die Zeiten ohne Haustier(e), in denen es mir im Leben nicht besonders gut ging.


    Nun aber zu euch, welche Haustiere habt ihr aktuell? Was hattet ihr für tolle Tiere und was bedeuten sie euch?

    Ich bin gespannt.


    Liebe Grüße Maya

  • Das einzige Haustier, das wir hatten, war ein Meerschweinchen namens Jimmy.


    Das war in der zweiten Hälfte der 70er-Jahre. Ich weiß nicht mehr genau, wann er starb. Wir Kinder waren in der Schule, als unsere Mutter bemerkte, dass er nicht mehr lebte.

    Da sie ihn nicht den ganzen Tag lang im Käfig liegen lassen wollte, und wir damals in einer Hochhaussiedlung wohnten, wo ein Tierbegräbnis nicht möglich war, hatte sie ihn in Zeitungspapier eingewickelt und - den Müllschlucker runtergeschickt (wir wohnten im 6. Stock)!

    Wir waren zuerst fassungslos, da wir uns gern von Jimmy verabschiedet hätten, konnten die mütterliche Argumentation aber dann auch irgendwie verstehen.


    Nur meine Schwester hatte immer wieder Haustiere, und ausschließlich Katzen, soweit ich mich erinnere.

    „Ich werde Ihre Meinung bis an mein Lebensende bekämpfen,
    aber ich werde mich auch mit allen Kräften dafür einsetzen,
    dass Sie sie haben und aussprechen dürfen.“


    (Voltaire)





    svwapplaus.gif

  • Ach Gottchen.....Haustiere...

    Ich glaube, auch da wird die Hex mal wieder leicht den Rahmen sprengen. Aber versuch mal alle, die ich mal hatte, zusammen zu bringen.


    2 Frettchen


    Hunde: zwei Mal zwei große schwarze Schäferhunde und einmal einen richtig großen Rottweiler


    Ne Landschildkröte.....wer hatte die nicht mal


    Gespensterschrecken.....die frei im Zimmer auf den Brombeerzweigen lebten und sich fleißig vermehrten


    1 Kaninchen


    diverse Schlangen: große Boas, Pythons und unterschiedliche Nattern (die größte ca 2m lang)


    Bartagamen (kleine Echsen)


    eine gefundene und mit der Hand aufgezogene Wühlmaus mit Namen Mäxchen.


    Ratten und Mäuse


    eine zahme Elster


    ein grüner Leguan, mit dem ich immer gern rausgegangen bin. ER hieß Trude, war aber doch ein Kerl und war so über den Daumen gepeilt ca 1.40m lang.


    mein Flugfuchs Luzifer (sozusagen Fledermaus in groß).....den ich einem Privatmann aus einem viel zu kleinen Terrarium abgekauft habe und bei uns die Freiheit eines ganzen Zimmers genoss. Er fing trotz einer Flügelspannweite von 1.20m sogar an zu fliegen.


    Zwei Kaimane (Krokodile), die ich dann aber wegen Umzug in eine "kleinere" Wohnung bei einer Länge von 1.20m abgeben mußte.


    Erwin, eine gefundene und von Hand aufgezogene Taube....die am liebsten frei in der Küche rumflog und später freiwillig in die Natur zurückgekehrt ist.


    ein Nymphensittich


    zwei Wellensitttiche


    Krallenfrösche


    an die 20 verschiedene Vogelspinnen


    durch etwas verworrene Umstände mal 2 Entenküken


    zur Zeit natürlich mein Norweger Kater Mailow.


    Ohne Tiere geht gar nicht, denn Tiere sind nunmal die beseeren Menschen......Zwinker


    Alle Exoten die ich hatte, waren natürlich Nachzuchten und KEINE Wildfänge und nur von privaten Züchtern!!!!

  • Dirtywitch Und was ist aus all Deinen Tieren geworden? Damit bekommt man ja einen halben Friedhof voll.


    Ich hatte als Kind immer den Wunsch Tiere zu halten. Meine Mutter hatte immer etwas dagegen.

    So hatte ich als Kind nur ein Kaninchen, das ich mir "erzwungen" habe.


    Als ich dann eine eigene Wohnung hatte, kam ein Katzenpaar hinzu, das ich aus einer viel zu kleinen Wohnung gerettet hatte.

    Dann fürs Kind ein Widder Kaninchen, später noch zwei neue als der erste gestorben war.


    In München kam der Hund Buddy dazu. Der ist ja noch immer bei Rieke, hier in Berlin gab es für uns wieder 2 Katzen, dieses Mal zweit Damen.

  • OMG Hexchen! Wat bin ich froh, dass ich nur deinen Kater kennengelernt habe! Vogelspinnen? Krokodile? Krallenfösche? Riesenfledermaus? 8| Niemals, im Leben nicht, hätte ich einen Fuß über deine Türschwelle gesetzt!


    Ich mags gerne kuschelig und stehe auf niedliche pelzige Tierchen. Als Kind habe ich mir mehrere Hamster ertrotzt. Später hatten wir insgesamt 3 Meerschweinchen, wovon eins sogar noch mit nach Köln gezogen ist. Danach gab es dann noch mal 2 Hamster.


    Der Familie meiner Protagonistin dichte ich einen Kuvasz (Hütehund) an. Das lebendige Vorbild dazu ist Punks und Riekes Buddy, den ich ein Mal live erlebt habe. Das hat mich so nachhaltig beeindruckt, dass ich ihm ein literarisches Denkmal setze. Damit auch der Romanhund Konflikte haben kann, gehört noch ein Kater zur fiktiven Familie. Die beiden verhalten sich natürlich wie Katz und Hund. ;)

  • Ich mags gerne kuschelig und stehe auf niedliche pelzige Tierchen.

    Na also......diese typischen Einteilungen in "niedlich" und "kuschelig" finde ich immer wieder befremdlich.

    Niemals, im Leben nicht, hätte ich einen Fuß über deine Türschwelle gesetzt!

    Warum? Die krabbelten doch nicht wild in der Wohnung rum, sondern waren, bis auf verschiedene Ausnahmen, in ihren Terrarien.....wo sie die für sie besten Lebensbedingungen hatten.


    Meine Vogelspinnen trugen auch einen "Pelz" und nicht überall, wo das Kriterium niedlich für die meisten Menschen erfüllt wird, ist niedlich drin.

    Meine Frettchen (Kindchenschema niedlich pelzig und kuschelig) konnten sowas von eklig beißen, so das ich bei denen immer besonders vorsichtig war.

    Dagegen haben mich weder meine Spinnen, noch meine Schlangen jemals gebissen.

    Und bitte mal nix gegen meinen Luzifer!!!

    Wenn der mit seinen riegigen Knopfaugen und seinem pelzigen Fell kopfüber unter der Decke hing und schmatzend eine Banane vertilgte....konnte einem nur das Herz aufgehen.

    Bitte melde dich an, um diesen Anhang zu sehen.


    ICH werde Menschen nie verstehen, die sich davor ekeln!


    Und was ist aus all Deinen Tieren geworden? Damit bekommt man ja einen halben Friedhof voll.

    Schonmal drüber nachgedacht, das ich nicht immer nur EIN Tier nach dem anderen hatte, sondern teilweise viele zur gleichen Zeit????

    Dazu kommt bei verschiedenen Arten eine relativ geringe Lebenserwartung......wie z. B. bei Ratten und Mäusen.

    Andere, wie z.B. mein Luzifer, hatten schon ein nicht bestimmtes Alter, als sie zu mir kamen.

  • Von meinem 4. bis zu meinem 13. Lebensjahr hatte ich eine schwarze Katze namens Kathi. War eine Katze, die auch sehr gerne draussen war. Leider ist die dann überfahren worden. Da war ich auch sehr traurig gewesen. Die durfte auch in meinem Bett schlafen. Danach hatte ich noch zwei Ratten namens Luzifer (wink zu Hexchen) und Frederik.

    Als ich von zu Hause auszog hatte ich erstmal keine Tiere. 2010 als ich bei meinem letzten Partner einzog übernahmen wir auch die 3 Katzen, die er und seine Ex Frau hatten. Wir haben auf einem Resthof gewohnt und somit hatten unsere Kinder auch Kontakt zu Kühen, Hühnern und Hasen. Unsere Kinder waren auch öfter mal beim Kalben dabei.Als wir uns trennten, blieben die Katzen dann in ihrer gewohnten Umgebung.

    Manchmal vermisse ich das schon, dass ich keine Katzen mehr habe, aber da muss man, wenn man ständig auf Achse ist, auch vernünftig sein. Wir hätten gar keine Zeit um einen Tier die Aufmerksamkeit zu geben, die es braucht und bekommen sollte. Gerne bin ich aber bei Menschen zu Gast die Katzen haben. Da kann man sich auch ein paar Schmusereien abholen.

    Seitdem ich mich neu erfand, passt meine alte Haut nicht mehr.Ein Fetzenkleid aus bleichem Fleisch...Für etwas Neues ist jetzt Zeit!

  • Buddy durfte ich 2011 in Hamburg kennen lernen, als dort der erste Stammi stattfand, an dem ich teilnahm.

    Assea, Du müsstest Dich auch dran erinnern, oder?

    „Ich werde Ihre Meinung bis an mein Lebensende bekämpfen,
    aber ich werde mich auch mit allen Kräften dafür einsetzen,
    dass Sie sie haben und aussprechen dürfen.“


    (Voltaire)





    svwapplaus.gif

  • Da starte ich mal so nichts ahnend dieses Thema und dann diese Resonanz.


    Wir können uns wohl alle darauf einigen, dass man von Tierhaltung absehen sollte, wenn man entweder zu wenig Zeit/Aufmerksamkeit für das Tier hätte oder die räumlichen Gegebenheiten nicht vorhanden sind.


    Was da nun alles zusammen gekommen ist und wer welches Haustier von anderen kennt, das spricht für diese Gemeinschaft. Ich kenne Asseas damalige Katzen, Hexchens Katz ist vor mir geflüchtet beim Besuch.

    Buddy kenne ich auch noch von einem Kaffeetrinken bei Rieke 2013, da war ich mit Ramon und hatte entweder seine Hand oder Buddys Schnauze unterm Rock.


    Liebe Grüße Maya