Mysophilie

  • Mysophilie bezieht sich auf die Vorliebe für spezielle Düfte und ist deswegen umgangssprachlich auch unter dem Begriff Geruchsfetischismus bekannt. Der mysophil veranlagte Mensch empfindet sexuelle Erregung, wenn er mit Gerüchen in Berührung kommt, welche die meisten Menschen als unangenehm wahrnehmen.

    Mysophilie bezieht sich auf die Vorliebe für spezielle Düfte und ist deswegen umgangssprachlich auch unter dem Begriff Geruchsfetischismus bekannt. Der mysophil veranlagte Mensch empfindet sexuelle Erregung, wenn er mit Gerüchen in Berührung kommt, welche die meisten Menschen als unangenehm wahrnehmen. In aller Regel sind dies Ausdünstungen, die vom Körper ausgehen, wie zum Beispiel Schweiß, Verdauungsgase oder Gerüche aus dem Intimbereich. Geruchsfetischisten nehmen die Gerüche vor allem durch getragene Wäsche auf. Der Geruchssinn fokussiert sich auf einen bestimmten Duft und nimmt diesen weitaus intensiver wahr.